Van Gogh in St Remy de Provence

Sam's Blog

Van Gogh in Saint-Rémy-de-Provence

Man kann nicht malen und über psychische Gesundheit sprechen, ohne an Vincent Van Gogh zu denken. Ich hatte dieses Jahr das Privileg, #SaintRemydeProvence zu besuchen und die Einrichtungen zu sehen, die den Maler während seiner Krankheit beherbergten. Es ist eine demütigende, aber zugleich nachvollziehbare Erfahrung.

Wenn ich Ihnen einen Gedanken über die Fähigkeit, während der Genesung Leistung zu erbringen, mitgeben darf: Bedenken Sie, dass er hier die Sternennacht malte, wahrscheinlich sein bemerkenswertestes Werk, das Sie im #MOMA, dem #MuseumOfModernArt in New York, bewundern können.

Wenn Sie eine Führungspersönlichkeit sind und jemanden kennen, der zu kämpfen hat, seien Sie aufmerksam und hilfsbereit. Kämpfen bedeutet nicht schlechte Leistung, sondern vielmehr eine Leistung unter unangemessenem Druck. Wenn Sie sich die Mühe machen, könnten Sie einem unglaublichen Talent erlauben, sich zu entfalten. Das ist keine Rhetorik oder Metapher. In jedem von uns steckt etwas, das nur darauf wartet, zu erstrahlen. Manchmal liegt es tief unter Narben und geringem Selbstwertgefühl vergraben.

Die andere Frage, die ich mir oft stelle, ist, wie eine leidende Führungskraft weiterhin effektiv führen oder sogar nach einer Auszeit zu ihren Aufgaben zurückkehren kann. Das betrifft mich direkt, da ich einen Beruf habe, der von mir verlangt, in einer sehr leistungsstarken Organisation zu führen. Werden mich die Menschen anders sehen? Werden sie mir vertrauen? Werden sie mir folgen? Werde ich mir selbst vertrauen? Meinem Urteilsvermögen? Meinen Entscheidungen?

Und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr überzeugte ich mich davon, dass Offenheit über meinen Zustand und meine Schwierigkeiten den Menschen zumindest helfen würde, meine Überlegungen besser nachzuvollziehen, als wenn ich verschlossen wäre. Aus meiner Erfahrung hat dies dazu geführt, dass sich mehr Menschen über ihre eigenen Herausforderungen öffneten, und viel Anerkennung für meine Ehrlichkeit. Von diesem Zeitpunkt an fühlte ich mich viel weniger allein. So viele Menschen um mich herum erleben eine Form des Kampfes und wagen es nie, darüber zu sprechen. Es war erstaunlich. Ich dachte, ich würde ein hässliches Entlein sein... es stellte sich heraus: So sehen Enten eben aus!

Auch tief im Innern dachte ich, um ehrlich zu sein, dass dies ist, wer ich bin, und ich werde nicht so tun als ob, nur um eines Jobs willen, so wunderbar er auch ist. Das ist wie die Kunst: Sie ist, was sie ist. Wenn man zu sehr für den Verstand malt, verliert man das Herz.