

Öl & Acryl
50 x 50 x 2 cm
Aktueller Standort: Im Atelier
Preis des Originalkunstwerks: € 1.160
Dieses Gemälde entstand aus einer sinnlichen Erinnerung — dem Klang von Musik der 80er-Jahre, der durch die engen Gassen Lissabons hallt, wo jede Ecke von Nostalgie und einem lebhaften, pulsierenden Leben zu summen scheint. Das Herz, in leuchtenden Farbverläufen aus Orange und Gelb, ist bewusst von einem rauen, dreidimensionalen Rand umgeben, der mit Modellierpaste aufgebaut wurde — ein taktiler Verweis auf die Textur und Widerstandskraft der Stadt selbst. Es ist keine saubere, glatte Form; sie ist abgenutzt, verwittert, strahlend — wie Lissabon.
Der Einsatz fluoreszierender Farben ist ein direkter Verweis auf die neongetränkte Atmosphäre, die durch die Musik und die sonnengeflutete Architektur beschworen wird. Unten ist das Wort «Kindness» von Hand in einem verspielten Graffiti-Stil gemalt, inspiriert von den zahllosen Wandgemälden und Straßentags, die Lissabons Mauern mit Botschaften der Liebe, des Protests und der Hoffnung füllen. Das kleine Herz, das über dem «K» ruht — es ist kein Schmuckelement. Es ist ein Statement.
Dieses Werk ist zugleich Hommage und Übersetzung — dafür, wie der Klang und die Farbe einer Stadt die Sprache der Kunst entfachen können.
Über die Serie Travel Memories.
Travel Memories ist eine vom Herzen geleitete Serie, die den emotionalen und sinnlichen Eindruck der Orte einfängt, durch die ich gewandert bin. Diese Gemälde handeln nicht von Sehenswürdigkeiten oder Landkarten, sondern vom Gefühl einer Stadt — dem Licht, das die Haut berührt, der Musik, die aus offenen Fenstern dringt, den Farben, die noch lange im Gedächtnis bleiben, nachdem man gegangen ist. Textur spiegelt die Rauheit wider, Farbverläufe summen eine Melodie, und das Herz verankert alles in einer Sprache jenseits von Worten. Jede Leinwand ist eine Destillation von Atmosphäre, eine Erinnerung, gemalt nicht mit Genauigkeit, sondern mit Emotion. Kultur, Rhythmus, Duft, Klang — alles verschmilzt zu einem lebhaften Ausdruck von Verbundenheit. So erinnere ich mich: nicht daran, was ich gesehen habe, sondern daran, wie es mich hat fühlen lassen.