Als Künstler ist es zutiefst erfüllend, wenn das eigene Werk ein Zuhause findet, wo es wirklich geschätzt wird. Wir alle tun dies, weil wir die Formen und Farben, die wir erschaffen, mit großer Intensität empfinden – und zu wissen, dass jemand anderes unsere Leidenschaft teilt und liebt, wie wir sie ausdrücken, lässt uns mit der Welt verbunden fühlen.
Nicht alle von uns tun dies, um anderen etwas mitzuteilen; Künstler drücken oft persönliche Emotionen aus und versuchen, sie in ihrer Arbeit festzuhalten – ein bisschen wie ein persönliches Tagebuch. In meiner Arbeit versuche ich stets, jenem Schrei eine Form zu geben, den man in sich aufsteigen fühlt, wenn man von Liebe und Glück überwältigt wird. Bei mir ist das oft verspielt. Manchmal ist es einfach ein witziger Gedanke, der zu einem neuen Sujet führt. Ich vermeide es zu malen, wenn ich mich traurig oder niedergeschlagen fühle. Oder ich nutze das Malen, um meine Stimmung zu heben. Ich male keine Traurigkeit und keine Verzweiflung, denn davon gibt es in der realen Welt bereits mehr als genug.
Deshalb haben viele meiner Werke einfache Sujets: abstrakt, aber mit allgemeinen und vertrauten Symbolen, die jeder kennt – wie Herzen. Und deshalb verwende ich lebhafte, kräftige Farben, die den schreienden Teil ausmachen.
In meinem Fall möchte ich genau das kommunizieren. Ich möchte dieses wundervolle Gefühl teilen und hoffen, dass es auch in anderen dasselbe auslöst. Meine Hoffnung ist, dass wenn genug Menschen diese Bilder mit sich tragen, sie sich ausbreiten werden und wir anfangen, uns gegenseitig ein wenig mehr zu mögen.
